Informiert wird dabei über die nächste Qualifizierung (Seminar) im Betriebszweig "Soziale Landwirtschaft", die dann im November 2026 startet. Diese dauert zwölf Tage [in fünf Modulen - davon fünf Online-Seminartage].
➡️ Infos und Anmeldung hier und hier
Interessierte haben dabei Gelegenheit, einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten der Sozialen Landwirtschaft zu erhalten. Zudem gibt's Details zum Ablauf des zwölftägigen Seminars. Außerdem berichtet eine Absolventin von ihren Erfahrungen und den Chancen, die ihr die Qualifizierung eröffnet hat.
Passau – Menschen mit besonderen Bedürfnissen auf landwirtschaftlichen Betrieben fördern, betreuen oder beschäftigen und damit einen wertvollen Beitrag zum Gemeinwohl leisten – viele Höfe bringen dafür bereits ideale Voraussetzungen mit. Doch wie gelingt der Einstieg in diesen Betriebszweig?
Antworten liefert ein zwölftägiges Seminar, das die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Passau und Bamberg gemeinsam anbieten. Es richtet sich an landwirtschaftliche Betriebe, die ein Angebot in der Sozialen Landwirtschaft aufbauen oder bestehende Aktivitäten weiterentwickeln möchten.
Die Soziale Landwirtschaft umfasst vielfältige Einsatzfelder: von Bauernhofkindergärten über Arbeits- und Förderangebote für Menschen mit Behinderung bis hin zu tiergestützten Aktivitäten oder Formen des Seniorenwohnens auf dem Hof. Der Bedarf an solchen Angeboten wächst stetig und eröffnet landwirtschaftlichen Betrieben neue Einkommensmöglichkeiten sowie Chancen zur Gewinnung zusätzlicher Arbeitskräfte.
💡Exkurs -> In diesem Zusammenhang möchten wir auf die Umfrage Soziale Landwirtschaft hinweisen:
Im Rahmen des Projektes SoLaBay führt die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf derzeit eine Online-Umfrage zu Sozialer Landwirtschaft durch: Wie stehen landwirtschaftliche Betriebe zu sozialen Angeboten auf dem Hof? Können sie sich eine Umsetzung auf dem eigenen Betrieb vorstellen? Welche Chancen und Herausforderungen sehen sie dabei? -> Darum geht es.
Teilnehmen können Personen mit Bezug zur Landwirtschaft. Auch wer selbst keinen Betrieb führt, kann mitmachen und beantwortet die Fragen dann aus der Perspektive des Betriebs, zu dem der Bezug besteht. Die Teilnahme ist anonym und dauert etwa 15 Minuten. Hier geht es zur Umfrage.