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Warum wir im Supermarkt oft ganz anders handeln als wir in Umfragen angeben

Agrarprofessor spricht über "Consumer Citizen Gap" - Am Dienstag (15. September) im Bürgerhaus Burghausen

Projekt: Ökolandbau erleben
Salzach mit Altstadt und darüber die längste Burg der Welt.
An der Veranstaltung in Burghausen teilnehmen.
© OEMR Inn-Salzach

➡️ Zur Anmeldung geht es hier.

Der Vortrag läuft über die VHS Burghausen-Burgkirchen im Rahmen der Verbraucherbildung und im Rahmen der Fairen Wochen Burghausen. 

Hinter dem Begriff „Consumer Citizen Gap“ verbirgt sich ein spannendes Phänomen: Viele Menschen haben klare Vorstellungen davon, was nachhaltiger Konsum bedeutet – doch im Alltag ist die Umsetzung oft deutlich schwieriger. Der Vortrag geht der Frage nach, was nachhaltigen Konsum konkret umfasst, welche Lebensbereiche betroffen sind und welche Hürden sich bei der praktischen Umsetzung ergeben.

Im Mittelpunkt steht dabei die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit: zwischen dem, was wir als Bürgerinnen und Bürger für richtig halten, und dem tatsächlichen Verhalten als Konsumentinnen und Konsumenten. Der Vortrag zeigt dieses Spannungsfeld auf und macht zentrale Zusammenhänge verständlich.

Obwohl beispielsweise viele Verbraucher betonen, biologisch erzeugte und heimische Produkte zu bevorzugen, ist der tatsächliche Marktanteil von Biowaren im Lebensmitteleinzelhandel geringer als die Zustimmungswerte in Umfragen vermuten lassen.

Zum Referenten: Prof. Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber war langjähriger Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftslehre des Landbaues an der Technischen Universität München (TUM) in Weihenstephan. In Forschung und Lehre beschäftigte er sich intensiv mit der Umsetzung nachhaltiger Wirtschaftsweisen und war zudem in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten in der Politikberatung tätig. 

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