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Damit Pädagogen die Kinder für eine vielseitige Ernährung begeistern

Von Kita über Grundschule und Hort bis Jugendtreff und Erlebnisbauernhof – 15 Teilnehmende holen sich Anregungen und Tipps

Projekt: Bio in der Außerhaus-Verpflegung
Mehrer Frauen bedienen sich am Buffett, z.B. Mörhenwaffeln und bunte Rohkost-Platte
Bunt und lecker - so präsentiert schmeckt es bestimmt nicht nur den Kindern in den Einrichtungen. Die Teilnehmenden haben kindgerechte Rezepte zubereitet.
© OEMR Inn-Salzach

In Theorie und Praxis erfuhren die Teilnehmenden Wissenswertes über das Pädagogische Kochen mit Kindern. Durch eigenes Ausprobieren lernen Kinder, wie gesunde Ernährung funktioniert, so Kasten. Die Anwesenden bereiteten einfache Gerichte aus überwiegend bayerischen Bio-Lebensmitteln zu.

Kostenfreie Fortbildung plus einmalig 500 Euro für Lebensmittel

Der "Ich kann kochen!"-Kurs ist kostenfrei. Kitas und Grundschulen, deren Mitarbeitende an der Schulung teilgenommen haben, können bei der Barmer Krankenkasse eine Förderung von 500 Euro für Lebensmittel für Kochaktionen mit Kindern beantragen und bekommen.

Bei der Veranstaltung informierten sich unter anderem Mitarbeitende des Schülerhorts Christopherus Gendorf und des Jugendtreffs Burgkirchen. Aus Burghausen nahmen Pädagogen der Hans-Kammerer-Grundschule, des Kindergartens Liebfrauen und der Sportkita teil. Des Weiteren bereicherten eine angehende Erlebnisbäuerin vom Theaterhof Priessenthal, eine Mitarbeiterin der Kita St. Franziskus Teising sowie Pädagogen weiterer Einrichtungen die Zusammenkunft.

Die Butter fürs Brot einfach selber schütteln

Besonderen Spaß bereitete das „Butterschütteln“: Sahne in einem Schraubglas wird etliche Minuten geschüttelt, bis sich nach und nach das Fett herauslöst. Schließlich schwimmt in der Buttermilch ein Butterklumpen. Und das damit geschmierte Brot schmeckt gleich doppelt so gut.

„Wir freuen uns, dass die Fortbildung auf reges Interesse gestoßen ist. Und wir haben vor, diese auch im Jahr 2027 wieder in der Öko-Modellregion Inn-Salzach anzubieten“, so Christina Lipp-Himmer, ÖMR-Managerin.

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