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Regionale Bio-Wertschöpfungsketten

Bio-Waren aus der Region, für die Region in der Region vermarktet oder verarbeitet - dieser Weg bietet allen Beteiligten die beste Wertschöpfung

Grafik mit den verschiedenen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette
Entlang der Wertschöpfungskette sind vielfältige Akteure beteiligt
© ÖMR Stadt.Land-Ingolstadt

Auf lokaler Ebene sind die Möglichkeiten der sogenannten Verbraucher groß: wir können selbst entscheiden, was auf unserem Teller landet: Fleisch von mit Soja gemästeten Tieren, das zur Abholzung des Regenwaldes beiträgt, oder Fleisch der Tiere vom Bio-Bauern um die Ecke, das mit hofeigenem Futter aufgewachsen ist.  Gemüse aus dem Supermarkt, der den Erzeugern die Preise vorschreibt und das vielleicht Pestizid-belastet ist, oder Gemüse vom Bio-Gärtner um die Ecke. 

Produkte, die in der Region erzeugt, verarbeitet und verbraucht werden, belassen auch die Wertschöpfung in der Region.  Das heißt, der Anteil am Gewinn, der beim Weiterverkauf und der Weiterverarbeitung entsteht, bleibt den lokalen Akteuren auf ihrem Konto. Direktere Handelsbeziehungen in der Nähe führen auch zu höheren Preisen bei den Erzeugern.  Die Abhängigkeit von großen Konzernen und Lebensmittelketten wird verringert und der Bestand der regionalen Bio-Betriebe, und damit unsere Ernährung,  gesichert. 

Aufgabe der Ökomodellregion ist es, mitzuwirken, dass regionale Wertschöpfungsketten entstehen, durch Information der Verbraucher und Vernetzung der Akteure.

Bio-Wertschöpfungsketten sind auch Wertschätzungsketten: Wertschätzung durch bessere Tierhaltung, für die Arbeit der Akteure, für den Boden, das Wasser und die Erde.

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