Bio-Heumilch bringt die besten Voraussetzungen für einen guten Hartkäse mit, aber weil es – ganz anders als in der benachbarten oberösterreichischen Bio-Heuregion oder im Allgäu – bei uns noch kaum Verarbeiter dafür gibt, haben wir wenige Betriebe, die konsequent auf Bio-Heumilch setzen. Der Betrieb von Alfons und Resi Thaler aus Traunwalchen hat sich an unserem Stand vorgestellt, er ist echter Vorreiter beim Thema Bio-Heumilch. Seit 2007 füttern die drei Generationen Thaler, die Eltern Alfons und Resi sowie die Hofnachfolger Melanie und Matthias Starzer mit ihren Kindern, ihre Kühe silagefrei, nur mit Gras oder Heu. Seit Ende letzten Jahres wird ihre Bio-Heumilch von der Molkerei Andechs eigens erfasst. Zur Bio-Heumilchlinie der Molkerei Andechs gehört außer der Heumilch selbst auch Naturjoghurt aus Bio-Heumilch sowie Bergkäse und Emmentaler, am Stück abgepackt und in gut sortierten Supermärkten sowie im Bioladen erhältlich. Alle Produkte wurden von den zahlreichen Standbesuchern begeistert probiert. Resi und Alfons erklärten die Vorteile ihrer Heu-Bewirtschaftung: Die daraus gewonnene Milch ist reich an Omega 3-Fettsäuren, aber arm an käseschädlichen Bakterien. Hartkäse ist durch seine lange Reifezeit, danach fragten etliche Besucher, arm an Laktose oder gänzlich laktosefrei. Die Andechser Joghurt-Produkte gewinnen ihre besondere Qualität zudem durch eine extra lange Reifezeit.
Einen Artikel von Gernot Pültz zum diesjährigen Regionaltag aus dem Traunsteiner Tagblatt vom 20. Juli 2026 (Scan) finden Sie hier.
Pressemitteilung Ökomodellregion Wainger See - Rupertiwinkel vom 21.07.2026