Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber eröffnete die 26. Bayerischen Bio-Erlebnistage auf dem Betrieb Chiemgaukorn in Weiding bei Trostberg.
„Bio lebt von Vertrauen – und Vertrauen entsteht am besten dort, wo Menschen sehen, erleben und schmecken können, wie unsere Lebensmittel entstehen. Genau das schaffen die Bioerlebnistage seit 26 Jahren“, meinte Michaela Kaniber weiter. Bio aus Bayern sei etwas Besonderes und Wertvolles – „etwas, das die Menschen sehen, erleben und schmecken wollen. Bei den Bio-Erlebnistagen kann man genau das unmittelbar erleben“, führte die Landwirtschaftsministerin aus.
Bayern sei das führende Bundesland im Biolandbau und nehme dafür das meiste Geld unter allen Bundesländern in die Hand, meinte die Ministerin weiter. Mit dem Bayerischen Bio-Siegel biete der Freistaat zudem ein verlässliches Siegel für Qualität und Herkunft ökologisch erzeugter Produkte.
Mehr als 4200 dieser Produkte gebe es mittlerweile im Handel, in Hofläden oder in der Gastronomie. Auch die Öko-Modellregionen tragen den Ökolandbau in die Fläche: 1021 Kommunen und damit mehr als die Hälfte aller bayerischen Gemeinden sind inzwischen Teil einer Öko-Modellregion. Diese umfassen rund 43 Prozent der Landesfläche.
Für Kaniber bleibt dabei entscheidend, dass Angebot und Nachfrage gemeinsam wachsen: „Unsere Landwirte können Bio nur dann erfolgreich erzeugen, wenn die Verbraucher diese Lebensmittel auch nachfragen. Am Ende machen wir alle ein Stück weit Politik mit dem Einkaufskorb. Es macht eben einen Unterschied, ob man Bio oder Bio aus Bayern kauft. Wer zu Bio aus Bayern greift, stärkt unsere heimischen Betriebe und regionale Wertschöpfung. Die Bio-Erlebnistage zeigen, wer hinter diesen Lebensmitteln steht und welche Arbeit darin steckt“.
Initiatoren und Organisatoren der Bayerischen Bio-Erlebnistage sind die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern gemeinsam mit den Öko-Verbänden Bioland, Naturland, Biokreis und Demeter sowie das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus.
Artikel aus dem Traunsteiner Tagblatt von Donnerstag, 3.9.2026