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Bio in der Schulverpflegung

Weil gutes Essen den Unterschied macht

bio-regionales Essen in der Außer-Haus-Verpflegung
bio-regionales Essen in der Außer-Haus-Verpflegung
© Adobe stockfoto- I. Senkaya

Wer den ganzen Tag rennt, spielt und unterwegs ist, braucht mittags mehr als einen schnellen Happen. Kinder brauchen Mahlzeiten, die Energie liefern, ohne müde zu machen: frische wertvolle Zutaten, ausgewogene Gerichte und natürliche Lebensmittel statt kurzer Zuckerspitzen mit anschließendem Tief. So bleibt die Energie konstant und die Freude am Essen wäschst.

Freude am Essen, Freude am Leben und Freude an der Natur. Bio-Gerichte können kindgerecht, bunt, abwechslungsreich und lecker sein und fördern ganz nebenbei eine gesunde und zukunftsfähige Lebensgrundlage unserer Kinder durch Wasserschutz, Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Klimaanpassung, Ressourceneffizienz und Tierwohl.

Unser Fazit: Gesunde Bio-Schulverpflegung ist ein Gewinn für alle

Bio regionale Schulverpflegung bringt nicht nur gutes Essen auf den Tisch, sondern ein Stück ungetrübte Lebensfreude – Löffel für Löffel. Die Öko-Modellregionen machen sich dafür stark, dass immer mehr Pausen- und Mittagsverpflegung in den Schulen aus regionalen und biologischen Lebensmitteln gekocht wird. Dazu unterstützen sie Kommunen bei Beschlüssen und Ausschreibungen, Caterer bei ihrem ganz individuellen Weg zu Bio, vermitteln Coachings und Förderungen und bauen Lieferpartnerschaften zu regionalen Bio-Verarbeitern oder Bauern auf.

 

Wie das Beispiel aus der ÖMR Ampertal eindrücklich zeigt:

Der Caterer Christian Ascher aus Oberding im Landkreis Erding ist ein Überzeugungstäter. Er versteht und liebt sein Hand­werk, das er als Koch bei Käfer in München gelernt hat. Mittlerweile ist er auf Schulen und Kitas spezialisiert. Täglich liefert Ascher rund 3.000 Essen an 80 Einrichtungen aus.

Persönliche Beziehung ersetzt Weltmarkt-Krisen  

Ascher vermeidet seit jeher die großen, anonymen Händler. Das hat mit den Preisen und Aufschlägen zu tun, aber auch mit einem krisenfesten Warenbezug. „Lieferanten aus der Region garantieren mir eine Unabhängigkeit von globalen Lieferket­ten, wir pflegen eine persönliche Beziehung“, sagt er. „Da hat ein kurzfristiger persönlicher Vorteil keinen Platz, da muss es für beide stimmen. Und genau so stelle ich mir Geschäftsbe­ziehungen vor.“ Schon bevor Ascher mit Bio-Lebensmitteln in Berührung kam, war sein Cateringunternehmen auf regionale Erzeuger ausgerichtet. Das hat ihm den Einstieg deutlich er­leichtert.

Öko-Modellregion bringt Koch und Bauern zusammen

Damit Ascher seinen Kunden gute Produkte anbieten kann, braucht er Erzeuger, die ihm die gewünschte Qualität liefern. Wie er sie kennenlernt? Unter anderem durch die Kontakte, die ihm Viktoria Ocvirk vermittelte, die frühere Projektmanagerin der Öko-Modellregion Kulturraum Ampertal. Einer dieser Kontakte ist der Biohof Königsfeld von Maria und Johann Kirchfeld. Nach ersten viel-versprechenden Treffen zwischen Caterer und Produzenten investiert die Familie Kirchfeld nun weiter in den Gemüsebau. Die Investition konnte im Rahmen der Öko-Modellregion ge­fördert werden, was die Entscheidung erleichtert hat.

Eine Partnerschaft auf Augenhöhe und ein Gewinn für alle

Von Anfang an gab es keine Preisdiskussion, die Beziehung der zwei Partner ist fair und auf Augenhöhe. Ascher nimmt Über­produktionen ab, die Kirchfelds liefern die Ware in die Küche und passen sich in der Produktion an Aschers Bedürfnisse an. Der wiederum schätzt die Qualität der Produkte und die per­sönliche Beziehung. Es ist eine Win-win-Situation.

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17.04.2026 14:00 Uhr  –  17.04.2026 17:00 Uhr
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